anders noch: das alter dieses sehens, meistens im erdgeschoss effektuiert, verbreitet oft eine freundlichkeit (vermittels ewiger praesenz, ausser im winter), die strassen zu wuebschen uebrig lassen. ein gespraech kann sich anbahnen, womit die vormalige distanz in ganz unvermutete naehe umschlaegt. in diesem falle wuensche ich dem blick eine komfortable lehne und dem draussenden mund eventuell einen kleinen betonvorsprung zum abstuetzen eines beines, um in rueckwaertiger lage den hoehenunterschied physiologisch angenehm zu getalten. eine begegnung entspringt.
ausserdem: die gleichmaessigkeit des erscheinens auf dem balkon, eine unbekannte person, die einem immer wieder begegnet, entfacht zum einen wohltuende ruhe und zum anderen neugier, deren intensitaet in den tagtraeumen ja nicht unterschaetzt werden kann. auch dort stellt sich eine untergruendige verbindung zwischen unbekannten her, die die wege des menschen ins geheimnisvolle tauchen einzig aus dem grund, weil ihre begegnung noch im kommen ist. eine phaenomenologie der gepolsterten lehne wuerde demnach einen im alltagsleben vibrierenden horizont aufspannen, der uns stets noch ein laecheln hin zum anderen am fenster entlockte...
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